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23.09.2017

Symposium Epoche oder Episode?, Mainz: Eröffnungsvortrag und Moderation

Symposium "Epoche oder Episode? 20 Jahre Lebenshilfe-Festivals" bei Festival Grenzenlos Kultur im Staatstheater Mainz
Samstag, 23.9.2017, Sonntag, 24.9.2017
Eröffnungsvortrag: Wie Künstler*innen mit Behinderung das Theater veränder(te)n
Moderation Panel 2: Kooperationen? Mainstream? Eigenart?

Eröffnungsvortrag 
Wie Künstler*innen mit Behinderung das Theater veränder(te)n
Ein Bogen von den Anfängen des Theaters mit Menschen mit Behinderung (die so alt sind wie das Theater selbst) bis heute – und insbesondere zum gesellschaftlichen Wandel der letzten Jahrzehnte, ohne den die Entwicklung der inklusiven Kunstszene nicht zu denken ist. Warum hieß die "Aktion Mensch" früher "Aktion Sorgenkind". Warum nannte man das Theater mit behinderten Künstlern integrativ, später inklusiv – und warum sind beide Begriffe problematisch? Was bedeutet die performative Wende für das inklusive Theater? Was haben Festivals wie Grenzenlos Kultur zu dieser Entwicklung beigetragen? Und wie könnte eine Zukunft des Theaters mit behinderten Künstler*innen aussehen?

Moderation Panel 2: Kooperationen? Mainstream? Eigenart?
Was macht heute das Theater mit Menschen mit Behinderung einzigartig? Wie unterscheidet es sich von der Freien Szene, wie vom Stadttheater - und sind diese Unterschiede gut und wichtig? Oder müssen sie abgebaut werden? Sind Kooperationen mit nicht behinderten Künstler*innen das ideale Mittel für künstlerischen Input oder muss der Impuls aus den Ensembles selbst kommen? Und sind Regiearbeiten von Künstler*innen mit einer geistigen Behinderung der logische, notwendige nächste Schritt?

Mit Gerd Hartmann (Theater Thikwa, Berlin), Corinna Mindt (tanzbar_bremen), Patrizia Kubanek und Miriam Michel (dorisdean, Bochum), Giancarlo Marinucci (Theater HORA, Zürich)
Moderation Georg Kasch (Kulturjournalist, Berlin)


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