Opernkritik: „I Capuleti e i Montecchi“
Am Theater Magdeburg inszeniert Pınar Karabulut Vincenzo Bellinis Belcanto-Version des „Romeo und Julia“-Stoffs als Spaghetti-Western mit beeindruckenden Stimmen
Am Theater Magdeburg inszeniert Pınar Karabulut Vincenzo Bellinis Belcanto-Version des „Romeo und Julia“-Stoffs als Spaghetti-Western mit beeindruckenden Stimmen
Regisseur Christian Weise sucht in seiner „Carmen“-Inszenierung am Maxim Gorki Theater nach einem anderen Umgang mit dem Opernstoff, besetzt die beiden großen Frauenrollen mit zwei Romnja und schafft eine Beseelung auch jenseits der Karikatur.
Sperrig, eine altgewordene Avantgarde? Vielleicht. Dennoch gelingt Regisseur Johannes Erath an der Berliner Staatsoper eine intelligente Erzählung von György Kurtágs „Fin de partie“, die Dirigent Alexander Soddy auch musikalisch gut zusammenhält.
Pavlo Arie und Stas Zhyrkov holen Shakespeares Gemetzel am Berliner Ensemble in die Gegenwart. Die Hexen machen was mit Medien.