Theaterkritik: Wo ist der Held, wenn man ihn braucht?
Elf junge Menschen auf der Suche nach dem heiligen Gral: Warum Joanna Pramls „Parzival“-Inszenierung am Deutschen Theater ziemlich glücklich macht.
Elf junge Menschen auf der Suche nach dem heiligen Gral: Warum Joanna Pramls „Parzival“-Inszenierung am Deutschen Theater ziemlich glücklich macht.
Der Titel klingt natürlich nach Musical. Juri Sternburg und Paul Eisenach erzählen in „East Side Story“ eine jüdische Berliner Familiengeschichte vom Kriegsende bis zur Wiedervereinigung. Und Lena Brasch hat das German Jewsical absolut stimmig am Maxim Gorki Theater inszeniert.
Makler und Diktatoren: Das Berliner Musiktheaterkollektiv Hauen und Stechen zettelt in den Sophiensälen mit „Ignorance is Bliss“ ein dreistündiges Chaos an.
Zugabe-Folge des Opernpodcasts „Die Primadonnen“ mit Georg Kasch und Salif Nimaga: Nicht nur Hoffmann in „Les Contes d‘Hoffmann“ ist Dichter. Sondern noch ein paar weitere Figuren im Opernrepertoire…
Zu Vieles und zu Disparates wollen die Regisseure dieser „Fledermaus“ in Braunschweig erzählen. Dabei kommt ihr die ironisch perlende Leichtigkeit etwas abhanden.
Judith Lebiez inszeniert mit großartiger Figurenführung Claudio Monteverdis „Die Krönung der Poppea“ am Mecklenburgischen Staatstheater. Martin Schelhaas am Pult erschafft einen Klangreichtum aus Alte-Musik- und romantischen Instrumenten.
Folge Sechs des Opernpodcasts „Die Primadonnen“ mit Georg Kasch und Salif Nimaga: Was hat Jacques Offenbachs Oper “Les Contes d’Hoffmann” (Hoffmanns Erzählungen) mit Whitney Houstons „I’m Every Woman“ zu tun?
Statt immer nur Hänsel und Gretel oder La bohème: Rimski-Korsakows „Die Nacht vor Weihnachten“ könnte sich zu einer echten Alternative mausern – wenn sie so in Szene gesetzt wird wie von Barrie Kosky an der Bayerischen Staatsoper in München.
Juliane Hendes entwickelt sich gerade zu einer wichtigen Ost-Stimme der zeitgenössischen Dramatik. Mit ihrem Stück in der Neuen Bühne Senftenberg ist ihr eine Tragikomödie mit Pointen und Tiefgang gelungen.