Opernkritik: Auf den Hund gekommen
Musikalisch gelingt dieser Abend an der Staatsoper Hannover weitgehend, auch wenn Pascal Dusapins „Penthesilea“ durchaus ihre Schwachstellen hat. Die könnte die Regie auffangen, tut sie allerdings nicht.
Musikalisch gelingt dieser Abend an der Staatsoper Hannover weitgehend, auch wenn Pascal Dusapins „Penthesilea“ durchaus ihre Schwachstellen hat. Die könnte die Regie auffangen, tut sie allerdings nicht.
Die Vergewaltigung in Kleists „Marquise von O.“ und das Aufbegehren der Marquise gegen den Täter verschränkt Regisseurin Ildikó Gáspár am Deutschen Theater Berlin mit realen Missbrauchsfällen der jüngeren Vergangenheit. Ein Abend, der unter die Haut geht.
Der Klassiker jetzt auch ohne Rassismus: Am Gorki inszeniert Sebastian Nübling Necati Öziris „Die Verlobung in St. Domingo – Ein Widerspruch“