Opernkritik: „Frauenliebe und -sterben“ in Hamburg
Tobias Kratzer kombiniert an der Hamburgischen Staatsoper einen Liederzyklus und zwei Einakter zu einem Abend über Feminizide im Patriarchat
Tobias Kratzer kombiniert an der Hamburgischen Staatsoper einen Liederzyklus und zwei Einakter zu einem Abend über Feminizide im Patriarchat
Dmitri Tcherniakovs neue „Salome“ bleibt trockenes Regiekonzept. Mit dem fehlenden Kopf des Täufers kommen der Oper zugleich auch Rausch und Sinnlichkeit abhanden. Musikalisch punktet der Abend ebensowenig – da kann auch Asmik Grigorian nichts reißen.
Opernregiedebüt der Filmemacherin Angelina Nikonova: Lady Macbeth von Mzensk in Hamburg. Ein weiteres Debüt gab Camilla Nylund in der Titelrolle.