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Essay: Der Kulturtempel als zweites Zuhause

Essay: Der Kulturtempel als zweites Zuhause

Wie kriegt man die Theater offener, diverser, zugänglicher? Die Frage treibt Dramaturgien und Vermittlungsabteilungen seit Jahren um. Eine zunehmend beliebte Möglichkeit: das Offene Foyer. Ein Ort wie eine Utopie: zentral gelegen, gemütlich eingerichtet, kostenlos.

Theaterkritik: Drei Schwestern aus Ost-Berlin

Theaterkritik: Drei Schwestern aus Ost-Berlin

Der Titel klingt natürlich nach Musical. Juri Sternburg und Paul Eisenach erzählen in „East Side Story“ eine jüdische Berliner Familiengeschichte vom Kriegsende bis zur Wiedervereinigung. Und Lena Brasch hat das German Jewsical absolut stimmig am Maxim Gorki Theater inszeniert.

Porträt: Mit zwingender Klarheit

Porträt: Mit zwingender Klarheit

Lene Grösch war lange Dramaturgin, seit 2018 geschäftsführende Dramaturgin am Theater Heidelberg. Sie wirkte beim Heidelberger Stückemarkts mit und am iberoamerikanischen Festival ¡Adelante!. Mit der neuen Spielzeit tritt sie als Schauspielchefin am Staatstheater Nürnberg an – und das ist mehr als logische Konsequenz.

Theaterkritik: Deys Liebe

Theaterkritik: Deys Liebe

Mit dem wundersamen wie vielschichtigen Roman „Blutbuch“ gewann Kim de l’Horizon 2022 den Deutschen Buchpreis. In Jan Friedrich gefeierter und beim Stückemarkt für den Nachspielpreis nominierter Inszenierung verschmelzen Bilder und Worte kongenial.

Theaterkritik: Hä? Uh!

Theaterkritik: Hä? Uh!

Wenn das Leben Haken schlägt wie ein Cyber-Hase im Online-Game, kann Freundschaft die letzte Rettung sein. Kristo Šagor beschreibt in seinem Jugendstück „Nice“, nominiert für den Jugendstückepreis, multiple Hochs und Tiefs im Alltag seiner beiden jungen Protagonisten Malte und Mark.

Musiktheaterkritik: Auf in die Revolution

Musiktheaterkritik: Auf in die Revolution

Regisseur Christian Weise sucht in seiner „Carmen“-Inszenierung am Maxim Gorki Theater nach einem anderen Umgang mit dem Opernstoff, besetzt die beiden großen Frauenrollen mit zwei Romnja und schafft eine Beseelung auch jenseits der Karikatur.

Musicalkritik: Rodeo auf dem Amtsschimmel

Musicalkritik: Rodeo auf dem Amtsschimmel

Die Musiktheatergruppe glanz&krawall steht für wilde Sausen, bei denen Klassiker der Kompositonskunst erhaben durch den Kakao gezogen werden. Mit dem Theater Thikwa nehmen sie sich jetzt in „Die Tüten aus der Verwaltung“ das deutsche Behördenwesen vor.

Buchkritik: Störgeräusch Antisemitismus

Buchkritik: Störgeräusch Antisemitismus

Die Emanzipation von Minderheiten hat stets viel damit zu tun, wie sie auf dem Theater repräsentiert und dargestellt werden. Anhand der Wiener Gesellschaft um 1900 spielt das Theresa Eisele in „Theater als ‚Spiel- und Spiegelform‘ jüdischer Erfahrung“ exemplarisch wie fulminant durch.