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Kolumne: Der Gnade Heil

Kolumne: Der Gnade Heil

Was sollen die Schweriner mit Dragqueens bei Wagner? Sollte man die Leute in Zeiten von Zuschauer:innen- und Aboschwund nicht mit etwas abholen, mit dem sie was anfangen können? Nicht, wenn Theater eine derart transformative Kraft entwickelt.

Theaterkritik: Der Kopf ist ab

Theaterkritik: Der Kopf ist ab

Peter Jordan und Leonhard Koppelmann haben mit „Marie Antoinette oder Kuchen für alle!“ in der Komödie am Kurfürstendamm das Vorzeigepaar des französischen Absolutismus vom Schafott geholt. Anna Thalbach und Alexander Simon brillieren als Marie-Antoinette und Louis XVI. an einem Abend zwischen Türenklapp und Castorf-Volksbühne.

Buchkritik: Das Durchdringen von Theater und Zeit

Buchkritik: Das Durchdringen von Theater und Zeit

Posthum ist mit „Theater in Deutschland 1967-1995“ Günther Rühles dritter und letzter Band deutscher Theatergeschichte erschienen. Sicher: Das Werk trägt das bürgerliche Theater zu Grabe. Es enthält aber auch Déjà-vus und Anekdoten, die einen geradezu romantisch glotzen lassen.

Theaterkritik: Luise rennt

Theaterkritik: Luise rennt

Das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin eröffnet eine neue Spielstätte: die M*Halle. Sie verzaubert mit rauem Charme, bringt aber auch technische Schwierigkeiten mit sich. Steffi Kühnert inszeniert Schillers „Kabale und Liebe“ als kalte Welt in provisorischer Umgebung und mit starken Schauspielleistungen.

Opernkritik: Und Ihr?

Opernkritik: Und Ihr?

Zur Saisoneröffnung an der Komischen Oper unter neuer Intendanz hat Marco Štorman Luigi Nonos „Intolleranza 1960“ inszeniert, in einer eindrucksvollen Raumbühne, die den Saal zur Eiswüste macht.

Theaterkritik: Love Parade

Theaterkritik: Love Parade

„Respublika“ von Łukasz Twarkowski & Team ist eine Mockumentary über ein Kollektiv, das mit Hilfe von Techno versucht, freie Liebe in Frieden zu leben und zu spreaden. Deutschland-Premiere war passenderweise im Münchner Utopia.

Kolumne: Nicht ohne meine Katze

Kolumne: Nicht ohne meine Katze

Der Band „Theater* in queerem Alltag und Aktivismus der 1970er und 1980er Jahre“ schaut auf die kaum bekannten Ursprünge schwulen und lesbischen Theaters in Deutschland – und queert mit seinen unkonventionellen Methoden die Wissenschaft.