Opernkritik: „Violanta“ an der Deutschen Oper Berlin
Erich Wolfgang Korngolds selten gespielter Einakter „Violanta“ hat David Hermann inszeniert; Donald Runnicles dirigiert seine letzte Premiere als GMD der Deutschen Oper Berlin.
Erich Wolfgang Korngolds selten gespielter Einakter „Violanta“ hat David Hermann inszeniert; Donald Runnicles dirigiert seine letzte Premiere als GMD der Deutschen Oper Berlin.
„Fedora“ changiert zwischen Melodram und Verismo. Regisseur Christof Loy erarbeitet das psychologisch genau und hat dafür ausgezeichnete Künstler auf der Bühne und im Graben.
Berlin leistet sich drei Opernhäuser. Und nicht erst seit gestern schwelt in der Kulturspardebatte der Bundeshauptstadt die Frage: Warum eigentlich? Zahlreiche Dubletten, manchmal gar Tripletten in den Spielplänen geben der Diskussion zusätzlich gefährlichen Zündstoff.
Folge Drei des Opernpodcasts „Die Primadonnen“ mit Georg Kasch und Salif Nimaga: Kann man Mitmachoper nüchtern ertragen? Bei „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ an der Deutschen Opern haben wir uns dem Selbstversuch unterzogen. Außerdem starten wir die Sommerpause mit einer kleinen Lästerrunde, in der wir Reinfälle Revue passieren lassen.
Regisseur Benedikt von Peter inszeniert an der Deutschen Oper Berlin Kurt Weills Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“. Dabei holt er das Publikum ganz nah heran und bindet es in das Geschehen ein. Ob sich der große Aufwand, den die Inszenierung zum Ende der Intendanz von Dietmar Schwarz betreibt, künstlerisch auszahlt, bleibt allerdings fraglich.
Folge Zwei des Opernpodcasts „Die Primadonnen“ mit Georg Kasch und Salif Nimaga
Berlins Opernhäuser bieten gerade zwei zeitgenössische Musiktheaterstücke. „Cassandra“ müht sich redlich und ist durchaus klangstark, kann einen gewissen Betroffenheitshabitus aber nicht abschütteln. Als sperriger, zugleich lohnender erweist sich „Lash“.
Tutti d‘ amore parodiert mit “ Ab in den Ring!“ frei nach der Oscar-Straus-Operette Wagner und die Sparpolitik
Sehr solide sind die sängerischen Leistungen dieses neuen Macbeth an der Deutschen Oper Berlin. Absolut herausragend aber ist das Dirigat von Enrique Mazzola.
Gesungen wird ordentlich bis gut in dieser Neuinszenierung von Nixon in China an der Deutschen Oper Berlin. Doch das bunte Dauertreiben auf der Bühne ermüdet.