Opernkritik: Ein Abend ohne Misston
Die Komische Oper Berlin bringt Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ in einer Inszenierung von Barrie Kosky auf die Bühne. Ein herausragender Abend, der wenig zu wünschen übrig lässt.
Die Komische Oper Berlin bringt Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ in einer Inszenierung von Barrie Kosky auf die Bühne. Ein herausragender Abend, der wenig zu wünschen übrig lässt.
Statt immer nur Hänsel und Gretel oder La bohème: Rimski-Korsakows „Die Nacht vor Weihnachten“ könnte sich zu einer echten Alternative mausern – wenn sie so in Szene gesetzt wird wie von Barrie Kosky an der Bayerischen Staatsoper in München.
Am Berliner Ensemble inszeniert Barrie Kosky mit Kathrin Wehlisch einen musikalischen Abend über das Romanfragment „Der Prozess“
Moral ist nicht. Dafür Mord, Schmeichelei und Lüge. Wer zahlt, gewinnt. So geht es zu im berühmten Musical „Chicago“ des Trios Fred Ebb, Bob Fosse und John Kander, 1975 in New York uraufgeführt. Barrie Kosky hat es jetzt an der Komischen Oper Berlin als Glitzerspektakel mit Brecht-Appeal aufgelegt. Und was für eins!
Regisseur Barrie Kosky hat mit „Und Vorhang auf, hallo“ ein Buch geschrieben, das halb Arbeitsjournal ist, halb autobiografische Spurensuche zwischen Budapest, London, Weißrussland, Wien, Berlin und Australien – und ein großes Plädoyer für Vielfalt in der Kunst.
Barrie Kosky inszeniert “ Mondnacht“ an der Komischen Oper
Mit 200 Akteuren: Die Komische Oper zeigt Hans Werner Henzes Tragödie „The Bassarids“ in der Regie von Barrie Kosky.
Agrippina – Bayerische Staatsoper – Bei den Münchner Opernfestspielen legt Barrie Kosky in Georg Friedrich Händels frühem Meisterwerk die Mechanik der Macht offen
Saison-Bilanz: Die Staatsoper muss sich nach der Wiedereröffnung neu erfinden. Für Deutsche und Komische Oper war es eine gute Spielzeit
Über Kontinente hinweg: Für die Inszenierung von Schostakowitschs „Nase“ kooperierten Bühnen von Sydney, London, Madrid und Berlin