Opernkritik: Ein Abend ohne Misston
Die Komische Oper Berlin bringt Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ in einer Inszenierung von Barrie Kosky auf die Bühne. Ein herausragender Abend, der wenig zu wünschen übrig lässt.
Die Komische Oper Berlin bringt Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ in einer Inszenierung von Barrie Kosky auf die Bühne. Ein herausragender Abend, der wenig zu wünschen übrig lässt.
Blut, Masken und Wahnsinn: Die neue „Salome“-Inszenierung an der Komischen Oper konfrontiert das Publikum mit radikalen Bildern
Berlin leistet sich drei Opernhäuser. Und nicht erst seit gestern schwelt in der Kulturspardebatte der Bundeshauptstadt die Frage: Warum eigentlich? Zahlreiche Dubletten, manchmal gar Tripletten in den Spielplänen geben der Diskussion zusätzlich gefährlichen Zündstoff.
Folge Eins des Opernpodcasts „Die Primadonnen“ mit Georg Kasch und Salif Nimaga
In der Premiere von Mozarts „Don Giovanni“ an der Komischen Oper singt der brasilianische Sopranist Bruno de Sá den Don Elviro
Ist die Operette gestrig? Das Gegenteil ist der Fall, wie die Komische Oper in den vergangenen Jahren bewiesen hat. Jetzt gibt’s sogar neue Werke, die die Gattung selbstbewusst queeren – und ihr so neues Leben einhauchen. Etwa am Münchner Gärtnerplatztheater.
Sage noch einer, dem DDR-Funktionär mangele es an kreativem Talent: „Die Selbstkritik ist mein Prinzip, nun habt mich bitte wieder lieb“, dichtet ein VEB-Chef in der von Axel Ranisch an der Komischen Oper ausgegrabenen DDR-Operette „Messeschlage Gisela“. Eine Ostalgieveranstaltung? Mitnichten!
Regisseur Max Hopp bezaubert an der Komischen Oper mit Jacques Offenbachs “ Die Banditen“
Moral ist nicht. Dafür Mord, Schmeichelei und Lüge. Wer zahlt, gewinnt. So geht es zu im berühmten Musical „Chicago“ des Trios Fred Ebb, Bob Fosse und John Kander, 1975 in New York uraufgeführt. Barrie Kosky hat es jetzt an der Komischen Oper Berlin als Glitzerspektakel mit Brecht-Appeal aufgelegt. Und was für eins!
Vor dem Umzug der Komischen Oper: Die erste Pressekonferenz im Provisorium Schiller Theater