Essay: Zwischen Amüsement und Grimassenqual
Haben die Berliner Opernhäuser einen Clown gefrühstückt? Die vergangene Spielzeit offenbart einen bemerkenswerten Trend zur Komik.
Haben die Berliner Opernhäuser einen Clown gefrühstückt? Die vergangene Spielzeit offenbart einen bemerkenswerten Trend zur Komik.
Das Thema Hitze gewinnt in Zeiten der Klimakrise mit jedem Festivalsommer an Bedeutung. Auch in vielen Opern sind Temperaturen ein Thema – in der Handlung, der Symbolik, in der musikalischen Gestaltung lassen sie die Emotionen hochkochen. Aber muss das Publikum deshalb gleich mitschwitzen?
Wie queer ist die Operette? Kulturjournalist Georg Kasch macht sich auf historische Spurensuche queerer Wirkungen in der Gattung von Jacques Offenbach im 19. Jahrhundert bis zum Kollektiv tutti d*amore
Wie kriegt man die Theater offener, diverser, zugänglicher? Die Frage treibt Dramaturgien und Vermittlungsabteilungen seit Jahren um. Eine zunehmend beliebte Möglichkeit: das Offene Foyer. Ein Ort wie eine Utopie: zentral gelegen, gemütlich eingerichtet, kostenlos.
Berlin leistet sich drei Opernhäuser. Und nicht erst seit gestern schwelt in der Kulturspardebatte der Bundeshauptstadt die Frage: Warum eigentlich? Zahlreiche Dubletten, manchmal gar Tripletten in den Spielplänen geben der Diskussion zusätzlich gefährlichen Zündstoff.
Immer wieder ist von der gesellschaftlichen Relevanz der Oper die Rede. Aber was kann das Musiktheater wirklich bewegen? Kann Oper die Welt verändern? Oder ist der realpolitische Anspruch an die Kunstform einfach nur überzogen?
Ableistische Narrative in Literatur, Film und auf der Bühne – und wie man sie überwinden kann
Während die Pandemie vorbei ist, kämpfen immer noch viele Menschen mit den Folgen: Bei Sängern kann Long Covid dabei existenzbedrohend werden. Wie erleben die Betroffenen die Situation? Und welche Hilfe gibt es?
Viele zeitgenössische Dramen reiben sich an klassischen Stoffen. Um etwas über uralte Muster menschlicher Erfahrungen zu erzählen. Aber auch, um gezielt Korrekturen an den Altvorderen vorzunehmen.
Stephan Stock, Georg Kasch (Hg.): Theater HORA. Je langsamer, desto schneller. Postdramatisches Theater in Portraits. Alexander Verlag Berlin 2024.